Zum Inhalt springen

Am Wiesenrain/S-Bahnhof Hirschgarten

Ich finde die bisherigen Planungen insgesamt gelungen und freue mich auch über die Idee, im östlichen Bereich (nördlich des Wiesenrains) einen Park anzulegen und für eine stressfreie Radverkehrsverbindung entlang der Bahn nach Köpenick zu sorgen. Für mich sind, sollte diese Planung bestehen bleiben, die Verkehrsfragen wichtig:

Der S-Bahnhof Hirschgarten muss endlich barrierefrei werden und die Querung über den Wiesenrain sollte einen Fußgängerüberweg erhalten.

Der Wiesenrain darf keine parallele Durchgangsstraße (oder auf Deutsch: kein Schleichweg) zum neuen Stadtviertel werden, erst recht nicht für den zu erwartenden Bauverkehr. Bei der Sperrung des Fürstenwalder Damms vor einigen Jahren gab es lange Staus von Pendlern zur S-Bahn, Pendlern auf der Durchfahrt in die Stadt und (wenigen) Anwohnern. Die Durchfahrt von LKWs muss wirksam verhindert werden.

Am S-Bahnhof Hirschgarten fehlen P&R Parkplätze, zur Zeit stehen die Autos von westlichen Ende des Wiesenrains bis östlich fast zur Erpebrücke (und natürlich in allen kleinen Nebenstraßen). Hier braucht es ein Konzept, das Parken ermöglicht, aber die geplante Grünfläche nicht wesentllich verkleinert. Außerdem könnte sich auch an diesem Bahnhof eine Mobilitätsstation für Fahrradverkehr befinden, da viele Umsteiger zur S-Bahn aus dem naheliegenden Vierteln Friedrichshagen, dem Wendenschloss- und dem Allendeviertel kommen und ein Angebot zum Umsteigen vielleicht nutzen.

Schließlich zur allgemeinen Erheiterung ein nicht ganz ernst gemeinter Vorschlag: Wenn die IGA die Bergseilbahn nicht mehr weiter betreiben will, dann hätte ich sie gerne als Verbindung "hinterum" zwischen der Straßenbahn am Brandenburgplatz und dem S-Bahnhof Hirschgarten.

Hirschsprung erstellt am
Referenznr.: 2017-00357

Kommentare