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Im Grunde nichts zu retten

Dem Nikolaiviertel konnte ich noch nie etwas abgewinnen. Es wird immer eine DDR Betonwüste bleiben, wenn nicht einige tiefgreifende Änderungen vorgenommen würden. Als da wären Abriss der DDR Bauten Spreeufer/Rathausstraße/Poststraße. Vor allem der stockhässliche bräunliche Halbkugelbau mit Restaurant ist einfach abstoßend. An der Spree selbst ist nur das einzig erhaltene Haus der Originalbebauung, Spreeufer 5, erhaltenswert, die unpassend angesetzte Fortführung der Bauflucht mit DDR Plattenbau unglaublich hässlich und unpassend, an der Ecke Rathausstraße. Der ganze Block samt Schriftzug Berlin Stadt des Friedens kann weg. Auf der anderen Seite der Rathausstraße befindet sich passend dazu eine typische Berliner "Grünanlage", vergammelt, ungepflegt, Schuttboden mit Rasen, der nicht wächst. Dazu die üblichen Hundehinterlassenschaften und null Aufenthaltsqualtiät. Einzig die Arkadengänge sind ganz hübsch und der Bereich direkt rund um die Nikolaikirche. Es ist mir ein Rätsel, wieso nicht der alte Berliner Stadtgrundriss wieder aufgebaut wird, ohne Plattenbauten. Siehe Frankfurt/Main, der erst von allen gehasste Wiederaufbau der Altstadt ist zu einem absoluten Erfolgsprojekt geworden, die Menschen reißen sich darum, dort zu wohnen.

Uwe-2021 erstellt am
Referenznr.: 2019-05398