Zum Inhalt springen

Umbau und bauliche Anpassung der Gehwege im Kreuzungsbereich Hertastraße/ Kranoldstraße

Kreuzung Hertastraße/ Kranoldstraße in 12051 Berlin-Neukölln

Kreuuzung und parkende Autos
Ort
Kreuzung Hertastraße/ Kranoldstraße in 12051 Berlin-Neukölln
Laufzeit
Das Vorhaben läuft seit Anfang 2025 und soll in 2027 abgeschlossen sein.
Themen
Verkehr
Kosten
Fußverkehrsförderung im Land Berlin i.H.v. 150.000 €
Art der Beteiligung
Mitwirkung
Referenznr.
2025-01316, bearbeitet am

Kurz und Knapp: 

Der Übergang für Personen zu Fuß soll verbessert werden

Was ist geplant?

  • Die Spur, auf der Autos ohne Ampel rechts abbiegen können in der Kranoldstraße soll entfernt werden um die Straße sicherer für Personen zu Fuß machen
  • Gehwege sollen barrierefrei gestaltet werden
  • Durch das Pflanzen von Bäumen und Sitzgelegenheiten soll die Aufenthaltsqualität erhöht werden.

Am 16.01.2026 fand eine öffentliche Beteiligungsveranstaltung statt, deren Ergebnisse Ihr weiter unten bei "Veranstaltungsdokumentation" nachlesen könnt. 

Plakat mit Kreuzung Hertastraße und Hinweis auf Beteiligungsveranstaltung am 16.1.25
Beteiligungskonzept

Hier ist das Beteiligungskonzept zum Vorhaben. 

Veranstaltungsdokumentation

Bericht zur Beteiligungsveranstaltung „Umbau der Gehwege an der Kreuzung Hertastraße/Kranoldstraße“

Am Freitag, den 16.01.2026, fand um 17:00 Uhr in der Philipp-Melanchthon-Kirche (Kranoldstraße 16, 12051 Berlin) eine Beteiligungsveranstaltung zum geplanten Umbau der Gehwege an der Kreuzung Hertastraße/Kranoldstraße statt. Eingeladen waren Anwohner*innen und Nutzer*innen der Kreuzung, um die aktuellen Planungen kennenzulernen, Fragen zu stellen und Hinweise aus der Alltagspraxis einzubringen. Die Veranstaltung wurde durch den verantwortlichen Planer im Straßen- und Grünflächenamt des Bezirksamtes, Steffen Burger, moderiert. Es nahmen etwa 20-30 Personen an der Veranstaltung teil. 

Hier geht es zur Präsentation von Herrn Burger und der vorgestellten Planung: 

260209_Präsentation_Beteiligungsveranstaltung_öff.pdf

Hertastr. Kranoldstr. Straßenbauplanung.pdf

Einordnung des Projekts und Ziel der Beteiligung

Das Projekt verfolgt das Ziel, die Kreuzung insgesamt sicherer und barriereärmer zu gestalten und den Fußverkehr zu stärken. Zentral ist dabei die Umgestaltung der Querungs- und Gehwegbereiche, insbesondere in der Kranoldstraße, wo der freie Rechtsabbieger perspektivisch zurückgebaut und zugunsten von Gehweg-/Aufenthaltsflächen umgestaltet werden soll. Ergänzend sind Maßnahmen an der Querung der Hertastraße vorgesehen, die vor allem über Markierungen, Poller und eine verbesserte Ordnung des Straßenraums wirken sollen. Im Beteiligungskonzept ist vorgesehen, dass die Planung vorgestellt, Rückmeldungen aus der Nachbarschaft gesammelt und in der weiteren Ausarbeitung geprüft werden. Gleichzeitig wurde deutlich, dass es planerische und finanzielle Rahmenbedingungen gibt, die den Handlungsspielraum begrenzen (u. a. Budgetgrenzen sowie technische Anforderungen und Abstimmungen, etwa zu Entwässerung und Leitungen).

Verlauf und Schwerpunkte der Diskussion

In der Diskussion standen besonders die Themen Sicherheit und Sichtbeziehungen, Barrierefreiheit, der Umgang mit Parken und Lieferverkehr sowie Aufenthaltsqualität und Begrünung im Vordergrund. Die Teilnehmenden schilderten dabei sehr konkrete Alltagssituationen und machten deutlich, an welchen Stellen die heutige Situation als problematisch erlebt wird.

Haltestelle und BVG/Lärmbelästigung durch Busse

Ein zentrales Thema war die BVG-Haltestelle und die Frage, wie sich Sichtbeziehungen beim Queren verbessern lassen. Aus der Nachbarschaft wurde beschrieben, dass ein haltender Bus aktuell die Sicht einschränkt und Querungen unsicherer macht. Es wurde angeregt, die Haltestelle leicht zu verlegen (im Gespräch war eine Verschiebung um etwa 10–15 Meter), um den Querungsbereich freier zu halten. Herr Burger erläuterte hierzu, dass die Haltestelle in Abstimmung mit der BVG bereits Teil der Planung war. Konkret soll das Haltestellenschild verlegt werden, um den Haltepunkt eindeutiger zu definieren.

Durch Poller und Sperrflächen wird zudem die Situation so geordnet, dass der Bus wieder kontrollierter ausscheren muss und sich dadurch die Sicht und die Querbarkeit verbessern sollen. 

Ein weiterer wichtiger Punkt war die Lärmbelastung durch Busse im Stand. Anwohner*innen schilderten, dass Elektrobusse zwar im Fahrbetrieb leiser seien, dass aber die Akkukühlung beim längeren Stehen sehr laut sein könne. Konkret wurde berichtet, dass Busse insbesondere sonntags teils längere Zeit (bis ca. 25 Minuten) in der Nähe stehen und die Geräuschbelastung für angrenzende Wohnungen erheblich sei. Herr Burger nahm diesen Hinweis auf und erläuterte, dass er bereits mit der BVG dazu im Austausch sei – insbesondere mit dem Ziel zu prüfen, ob Pausen- oder Standzeiten an einen anderen Ort verlagert werden können. Er machte zugleich deutlich, dass die Einflussmöglichkeiten begrenzt sein können, sagte aber zu, das Thema weiter zu verfolgen und betonte, dass ihm die konkrete Intensität der Lärmbelastung zuvor nicht in dieser Form bewusst gewesen sei.

Herr Burger bat darum, spätere Beobachtungen aus der Praxis – etwa wenn Busse nicht am neuen Haltepunkt halten – zurückzumelden, damit dies an die zuständigen Stellen weitergegeben werden kann. Gleichzeitig wurde transparent gemacht, dass die Anpassungen an der Haltestelle dazu führen, dass etwa zwei Stellflächen wegfallen.

Parken

Daran anschließend wurde das Thema Parken sehr intensiv diskutiert. Eine Teilnehmende fragte nach der Anzahl wegfallender Stellplätze und äußerten die Sorge, dass der ohnehin hohe Parkdruck weiter steigen könnte. Genannt wurden auch Folgewirkungen wie längere Parkplatzsuche oder vermehrtes Parken in zweiter Reihe, was wiederum Konflikte und Sicherheitsrisiken erzeugen kann – insbesondere auch mit Blick auf Rettungswege. In der Diskussion wurden zugleich unterschiedliche Perspektiven sichtbar: Während einige Teilnehmende die Abhängigkeit bestimmter Gruppen vom Auto betonten (z. B. ältere Menschen), verwiesen andere darauf, dass es keinen Anspruch auf wohnungsnahe Stellplätze gibt und dass der Fokus des Projekts auf einer deutlichen Verbesserung für den Fußverkehr liegen solle.

Herr Burger ordnete diese Debatte auf zwei Ebenen ein. Erstens machte er deutlich, dass ein Teil der heute faktisch genutzten Flächen rechtlich keine zulässigen Parkplätze sind, etwa im Kreuzungsbereich (5-Meter-Regel), und dass die Planung hier auch eine Rückkehr zu einer regelkonformen Ordnung des Straßenraums bedeutet. Zweitens verwies er auf die geplante Parkraumbewirtschaftung im Kiez als separaten Prozess, dessen Zeitplan jedoch nicht bekannt sei. Aus planerischer Sicht betonte er die grundsätzliche Logik, dass bessere Bedingungen für Fuß- und Alltagsmobilität dazu beitragen können, dass weniger kurze Wege mit dem Auto zurückgelegt werden müssen. Er verwies zudem auf Erfahrungswerte aus anderen Quartieren, wonach Parkraumbewirtschaftung den Parkdruck perspektivisch ordnen kann. 

Gleichzeitig wurde eingeräumt, dass die Planung illegales Parken (insbesondere in zweiter Reihe) nur begrenzt verhindern kann und dass hierfür auch Kontrolle und Durchsetzung eine Rolle spielen.

Barrierefreiheit

Sehr präsent war außerdem das Thema Barrierefreiheit und die konkrete Qualität der Querung über die Hertastraße. Aus dem Publikum wurde geschildert, dass die Fahrbahn dort Spurrillen und Unebenheiten aufweist, die für Menschen mit Gehhilfe oder Stock zur Sturzgefahr werden können. Daraus ergab sich die Frage, warum die Planung keine stärkere bauliche Lösung vorsieht. Herr Burger bezeichnete die Situation an der Querung als unbefriedigend, erläuterte aber, dass dort keine klassische bauliche Vorstreckung mit Bordsteinen umgesetzt wird, sondern ein Ansatz mit Markierungen und Pollern vorgesehen ist. Ziel der Poller ist es vor allem, das Parken in den Sichtdreiecken zu verhindern und damit Sicht und Sicherheit beim Queren zu verbessern. Gleichzeitig müsse die Anzahl und Platzierung der Poller so gewählt werden, dass die Querung weiterhin funktional bleibt – etwa für Menschen im Rollstuhl.

In diesem Zusammenhang wurden auch Anforderungen für Menschen mit Sehbehinderungen angesprochen. Herr Burger erläuterte, dass bei markierten Vorstreckungen ohne Bordsteinkante die taktile Orientierung schwieriger ist und daher ergänzende Bodenmarkierungen/Leitelemente vorgesehen sind. Er verwies darauf, dass hierfür Genehmigungen und Abstimmungen erforderlich sind. Er erklärte zudem, weshalb auf eine bauliche Vorstreckung an der Hauptstraße verzichtet wird: Dort seien perspektivisch Änderungen im Radverkehrsraum vorgesehen, sodass eine heute neu gebaute Bordlösung möglicherweise nur ein Zwischenzustand wäre und später wieder zurückgebaut werden müsste. Genannt wurde als Prinzip eine Lösung, die sowohl Rollstuhlnutzung (Bord 0 cm) als auch taktile Erkennbarkeit (Tastkante) berücksichtigt.

Auch der Zustand der Fahrbahn und das Thema Kostenrahmen wurden angesprochen. Mehrfach wurde nachgefragt, ob die Spurrillen an der Querung nicht zumindest provisorisch ausgebessert werden könnten. Herr Burger erklärte, dass eine Sanierung der Fahrbahn den verfügbaren Kostenrahmen sprengen würde. Er bezifferte das Budget des Projekts auf rund 250.000 Euro und ordnete ein, dass deshalb eine Priorisierung vorgenommen wurde: Statt in eine großflächige Fahrbahninstandsetzung zu investieren, soll das Geld in eine substanzielle Verbesserung der Kreuzungssituation und der Gehwege, insbesondere in der Kranoldstraße, fließen. Eine provisorische Ausbesserung liege grundsätzlich in der Zuständigkeit des Bezirks, die Mittel seien jedoch knapp. Als Alternativen wurden auch größere Maßnahmen wie eine Ampel oder eine Über-/Unterführung angesprochen; Herr Burger ordnete ein, dass eine Unter- oder Überführung aus Barrierefreiheitsgründen nicht zielführend sei und eine Ampel in einer Größenordnung liege, die außerhalb des Projektrahmens liegt.

Rettungswege

Eng verknüpft damit war die Frage nach Rettungswegen. Teilnehmende machten deutlich, dass die Befahrbarkeit für Feuerwehr und Rettungsdienste besonders wichtig ist (u. a. wegen Pflegeeinrichtungen und Kitas im Umfeld). Herr Burger erläuterte, dass Schleppkurven und Kurvenradien großer Fahrzeuge in der Planung berücksichtigt und geprüft werden. Zugleich wiederholte er, dass illegales Parken in zweiter Reihe ein Risiko bleibt, das planerisch allein nicht vollständig gelöst werden kann.

Begrünung und Bänke

Neben Sicherheit und Barrierefreiheit ging es in der Diskussion auch um Aufenthaltsqualität, Begrünung und Ausstattung. Teilnehmende äußerten den Wunsch nach Hochbeeten und verwiesen auf Potenziale, etwa im Zusammenspiel mit dem nahegelegenen Seniorenheim, das gern gärtnern würde. Ebenso wurde der Bedarf an Sitzmöglichkeiten thematisiert; zugleich gab es Sorgen wegen Vandalismus und Folgekosten. Herr Burger erläuterte, dass Hochbeete und Patenschaften wegen der Verkehrssicherungspflicht schwierig sind, weil die Verantwortung am Ende beim Bezirk bleibt und laufende Kosten entstehen können. Zudem verwies er auf technische Restriktionen im Untergrund, insbesondere auf Leitungen (u. a. Fernwärme), die Baumpflanzungen an bestimmten Stellen erschweren oder ausschließen. Für Bänke wurde eine Abwägung zwischen Attraktivität und Robustheit diskutiert: Holz wirke einladender, sei aber pflegeintensiver; Metall sei robuster. Aus dem Publikum wurde schließlich eine Präferenz für robuste Metallbänke formuliert, die vor allem kurze Pausen (auch im Winter) ermöglichen sollen.

Tempo 30

Abschließend wurde auch eine verkehrsrechtliche Änderung angesprochen: Herr Burger erläuterte, dass in der Kranoldstraße zwischen Hertastraße und Hermannstraße derzeit noch Tempo 50 gilt und dieser Abschnitt offenbar bei früheren Tempo-30-Anordnungen nicht mit berücksichtigt wurde. Dies soll korrigiert werden; Tempo 30 wird angeordnet.

Rückmeldungen zur Durchführung und Ausblick

Zum Format selbst gab es positives Feedback zur Verständlichkeit der Darstellung. Gleichzeitig wurden Hinweise zur Verbesserung der Auffindbarkeit des Veranstaltungsortes (bessere Beschilderung für Menschen mit Gehbehinderung) sowie zur breiteren Bewerbung künftiger Termine gegeben. Herr Burger nahm diese Hinweise auf und kündigte an, dass die Präsentation sowie die Dokumentation der Ergebnisse auf mein.berlin veröffentlicht werden. Zudem wurde auf die Möglichkeit hingewiesen, weitere Hinweise auch im Nachgang per E-Mail einzureichen: sga_mobilitaet@bezirksamt-neukoelln.de 

Fazit

Die Veranstaltung zeigte insgesamt eine hohe Relevanz des Projekts aus Sicht der Anwohnerschaft. Im Zentrum standen konkrete Sicherheits- und Barrierefreiheitsfragen (Sichtbeziehungen, Querungsqualität, taktile Orientierung), flankiert von Diskussionen über Parkdruck und Fehlverhalten (Zweite-Reihe-Parken), die betrieblichen Auswirkungen der BVG-Haltestelle einschließlich Lärmbelastung, sowie Wünsche zur Aufenthaltsqualität (Bänke, Begrünung) unter realistischen Rahmenbedingungen. Die Hinweise und Fragen werden – entsprechend dem Beteiligungskonzept – dokumentiert und für die weitere planerische Prüfung aufbereitet.

Veranstaltungsdokumentation in einfacher Sprache

Bericht zur Veranstaltung zum Umbau der Gehwege an der Kreuzung Hertastraße/Kranoldstraße

Am Freitag, dem 16. Januar 2026, gab es eine Veranstaltung.

Die Veranstaltung war in der Philipp-Melanchthon-Kirche.

 

Es ging um den geplanten Umbau der Gehwege an der Kreuzung Hertastraße/Kranoldstraße.

Anwohner und Menschen, die die Kreuzung benutzen, waren eingeladen.

Sie konnten die neuen Pläne sehen und Fragen stellen.

Sie konnten auch erzählen, was ihnen im Alltag an der Kreuzung auffällt.

 

Der Planer Steffen Burger aus dem Straßen- und Grünflächenamt hat die Veranstaltung geleitet.

Etwa 20 bis 30 Personen haben teilgenommen.

 

Warum wird umgebaut?

Die Ecke Hertastraße/Kranoldstraße soll sicherer werden.

Vor allem für Menschen, die zu Fuß gehen.

Es soll auch einfacher für alle Menschen werden, die Kreuzung zu benutzen.

Die Gehwege und die Bereiche zum Überqueren der Straße werden neu gemacht.

 

In der Kranoldstraße wird eine extra Fahrspur für Rechtsabbieger entfernt.

Dort soll es mehr Platz für Gehwege und zum Verweilen geben.

 

Auch an der Hertastraße sollen Dinge verändert werden.

Zum Beispiel durch Markierungen auf der Straße, Poller und bessere Ordnung.

Poller sind kleine Pfosten, die das Parken oder Fahren von Autos verhindern.

 

Die neuen Ideen wurden vorgestellt.

Bewohner konnten ihre Meinung sagen.

Die Hinweise und Wünsche werden geprüft.

 

Es gibt aber auch Grenzen.

Das Geld ist begrenzt.

Technische Vorgaben wie Wasserleitungen müssen beachtet werden.

 

Worüber wurde besonders gesprochen?

Die Teilnehmer sprachen über Probleme im Alltag an der Kreuzung:

 

Bushaltestelle und Buslärm

Ein großes Thema war die Bushaltestelle der BVG.

Man sieht an manchen Stellen schlecht, wenn der Bus hält.

Das macht das Überqueren der Straße unsicher.

 

Die Teilnehmer schlugen vor, den Haltepunkt für den Bus etwas zu verschieben.

Herr Burger sagte: Das ist schon geplant.

Das Schild für die Haltestelle wird verschoben.

Mit Pollern und besonderen Flächen wird die Stelle sicherer gemacht.

 

Auch Lärm durch Busse wurde angesprochen.

Elektrobusse sind beim Fahren leise.

Aber wenn sie lange halten, macht die Kühlung der Batterien viel Lärm.

Besonders sonntags stehen die Busse manchmal sehr lange.

Das ist für die Menschen in den Wohnungen in der Nähe sehr laut.

 

Herr Burger hat gesagt: Er spricht mit der BVG darüber, ob die Busse woanders ihre Pausen machen können.

Er kann aber nicht alles alleine entscheiden.

Er wird sich weiter darum kümmern.

 

Parken

Auch das Parken wurde viel diskutiert.

Einige Menschen machen sich Sorgen, dass es noch weniger Parkplätze gibt.

Dann müssen sie länger nach einem Parkplatz suchen.

 

Es gab verschiedene Meinungen.

Manche sagen: Manche Menschen brauchen unbedingt ein Auto, zum Beispiel ältere Personen.

Andere sagen: Es gibt keinen Anspruch auf einen Parkplatz direkt vor der Tür.

Das Projekt soll das Zu-Fuß-Gehen verbessern.

 

Herr Burger erklärte:

  • Viele Flächen, die heute zum Parken genutzt werden, sind eigentlich keine legalen Parkplätze.
  • Die Regel ist: An Kreuzungen muss fünf Meter Abstand gehalten werden.
  • Es wird in Zukunft im Gebiet ein eigenes Projekt für Parkregeln geben. Das dauert aber noch.

 

Die Hoffnung ist: 

Wenn es für Fußgänger einfacher wird, nutzen mehr Menschen das Auto nicht für kurze Wege.

 

Barrierefreiheit

Ein großes Thema war die Barrierefreiheit.

Das heißt: Alle Menschen, auch mit Rollstuhl oder Gehhilfen, sollen gut über die Straße kommen.

 

Auf der Hertastraße gibt ungerade Stellen auf der Straße.

Menschen mit Rollatoren oder Stöcken könnten dadurch stürzen.

 

Einige fragten, warum die Straße nicht neu gemacht wird.

Herr Burger erklärte: 

Das ist sehr teuer. Dann wäre kein Geld mehr für andere Dinge übirg.

Es wird Markierungen und Poller geben.

Poller verhindern, dass Autos im Sichtbereich parken.

Das hilft, die Straße gut zu sehen und sicher zu überqueren.

 

Auch Menschen mit Sehbehinderung wurden bedacht.

Dafür gibt es Bodenmarkierungen, die mit dem Stock gefühlt werden können.

 

Rettungswege

Auch Rettungswege sind sehr wichtig.

Feuerwehr und Krankenwagen müssen immer durchkommen.

In der Planung wird beachtet, dass große Fahrzeuge in die Straßen einbiegen können.

 

Mehr Grün und Sitzmöglichkeiten

Einige Menschen wünschen sich mehr Pflanzen an der Kreuzung.

Zum Beispiel Hochbeete.

Ein Seniorenheim in der Nähe würde gerne beim Gärtnern helfen.

 

Es werden auch Sitzbänke gewünscht.

Einige haben Sorge, dass die Bänke beschädigt werden oder später hohe Kosten machen.

 

Herr Burger sagt:

  • Hochbeete bedeuten viel Arbeit und Verantwortung
  • Die Stadt haftet für sichere Pflanzenbeete
  • Unter der Straße sind Leitungen, zum Beispiel Fernwärme
  • Das macht Pflanzen und Bäume an manchen Stellen schwer möglich
  • Bei Sitzbänken soll geprüft werden, welches Material gut ist: Metall ist robuster, Holz ist gemütlicher.

Die meisten Anwesenden wünschen sich robuste Metallbänke zum kurzen Ausruhen.

 

Tempo-30-Zone

Ein Detail am Ende:

In der Kranoldstraße ist noch Tempo 50 erlaubt.

Das wird geändert.

Es soll Tempo 30 gelten.

 

Rückmeldungen und Ausblick

Viele fanden die Veranstaltung hilfreich und gut erklärt.

Mehr Menschen sollen von solchen Veranstaltungen erfahren.

Auch die Wege zur Veranstaltung sollen besser gekennzeichnet werden.

Die Ergebnisse werden online veröffentlicht, zum Beispiel auf mein.berlin.

Wer möchte, kann weiter Hinweise per E-Mail schicken: 

 

Es wird noch ein Jahr dauern bis gebaut werden kann. 

Das liegt an langen Prüfzeiten von den Wasserbetrieben.

Anfang 2027 soll es losgehen.

 

Fazit

Das Projekt ist den Anwohnern sehr wichtig.

Besonders Sicherheit und Barrierefreiheit sind wichtige Themen.

Es gab auch viele Fragen zum Parken, zum Buslärm und zu Sitzbänken und Grün.

Alle Hinweise wurden aufgenommen. 

Wer noch mehr Hinweise hat kann hierhin schreiben: sga_mobilitaet@bezirksamt-neukoelln.de 

Herr Burger versucht, sie umzusetzen.  

Wenn es Neuigkeiten gibt, sagt der Raum für Beteiligung (Mitmach-Laden) in seinem Newsletter und auf Instagram Bescheid. 

 

Wenn Ihr Fragen oder Anmerkungen habt könnt Ihr anrufen: 030-609822546

Abbildung: Mit dem Mitmach-Laden-Newsletter nichts mehr verpassen! Der Newsletter informiert zu Vorhaben, Beteiligungsmöglichkeiten und Ergebnissen von Beteiligung in Neukölln.

 

Art der Beteiligung
Mitwirkung

Die Menschen sollen regelmäßig über die Planung informiert werden und nach Möglichkeit mitmachen können. Schon vorher gab es eine erste Information und Beteiligung für interessierte Anwohner*innen, deren Ideen teilweise in die Planung übernommen wurden.

Kontaktinformation

Kontakt für Rückfragen

Raum für Beteiligung Neukölln (Mitmach-Laden)

Jonasstraße 26, 12053 Berlin-Neukölln

E-Mail: nk@raum-fuer-beteiligung.de

Telefon: 030 99284759

Webseite: https://www.berlin.de/ba-neukoelln/mitmach-laden/

Verantwortliche Stelle

Bezirksamt Neukölln

Karl-Marx-Str. 83
12043 Berlin

Webseite: https://www.berlin.de/ba-neukoelln/