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Städtebauliches Werkstattverfahren zur Weiterentwicklung des Jahnsportparks

In einem dialogorientierten städtebaulichen Werkstattverfahren soll die Entwicklungsperspektive für den Sportpark und das Stadion planerisch erarbeitet werden.

Die Beteiligung ist aktuell nicht möglich. Sie hat am geendet.
Was denken Sie über die ersten Entwurfsideen?
Hier haben Sie die Möglichkeit, sich über die Entwurfsideen für die drei Szenarien zu informieren und anhand der gestellten Fragen Ihre Einschätzung dazu abzugeben. Ab dem 12.08. finden Sie hier zudem die Videomitschnitte zur Präsentation bei der 2. Werkstatt am 11.08.2021.
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Szenario 3: Neubau eines Stadions an alternativer Stelle im Sportpark und Teilnutzung des bestehenden Stadions

Team: Octagon Architekturkollektiv / Albert Wimmer / Querfeldeins

Während der öffentlichen Werkstatt am 11.08.2021 wurde die Vorstellung der Entwurfsideen von Team 3 aufgezeichnet. Das Video können Sie hier ansehen.

Einleitung

Aufgrund der unterschiedlichsten Nutzungsansprüche an den Entwurfsraum könnten die Anforderungen kaum komplexer sein: INKLUSIV. NACHHALTIG. BEHUTSAM IM UMGANG MIT BESTAND. MULTIFUNKTIONAL. OFFEN. FÜR ALLE. ABER BEWIRTSCHAFTBAR. SICHER. VERTRÄGLICH. Seine Lage im Herzen Berlins und die historisch gewachsenen Relikte, wie das Tribünengebäude oder der Wall an der Hinterlandmauer machen den Ludwig-Jahn-Sportpark zu einem Ort mit viel Charakter und Potential. Er ist verkehrstechnisch ideal angebunden und fügt sich in eine Abfolge von Grünstrukturen ein. Jedoch ist der Ort bisher sehr introvertiert. Die mit der Zeit gewachsenen Sportanlagen werden der programmatisch geforderten Dichte und der Forderung eines ersten Inklusionssportstandortes nicht gerecht.  

Mit dem Szenario „Neubau eines Stadions an alternativer Stelle und Teilnutzung des bestehenden Stadions“ besteht die Chance, den Forderungen von Stadt und Stadtgesellschaft gerecht zu werden, ohne dass diese in Widerspruch miteinander treten. Der Neubau des Stadions kann verträglich, inklusiv und nachhaltig gestaltet und die alten Strukturen des Stadions in einer Sportlandschaft erhalten und neuen Nutzungen zugeführt werden. Die Nord-Südachse, der neue Sportboulevard, welcher in seiner Transitfunktion zu stärken ist, bündelt und reguliert alle Zugänglichkeiten und außersportlichen Funktionen. Im Westen verdichtet sich die Anzahl der Anlagen zum Sportcampus. Der neue Sportpark wendet sich dem Quartier zu, durch niederschwellige Sportangebote in der Sportlandschaft und in den angrenzenden Grünzügen Gaudystraße und Topsstraße.

Entwurf

[Nutzen Sie die Tastenkombination Strg und +, um die Ansicht zu vergrößern.]

UmgebungseinflüsseVernetzungRelevante Elemente

Zieleräumliche GliederungProgrammSchall und LichtZonierung und ZugänglichkeitFragen

  1. Wie (und für welche Aktivitäten), wie oft (und zu welchen Zeiten) und mit wem (z. B. allein, mit Freunde/Kindern, ältere Familienmitglieder) nutzen Sie zurzeit den Sportpark?
  2. Was neues (zurzeit fehlende Sport- und andere Angebote) wünschen Sie sich im Sportpark? Was (welche Aktivitäten, Veranstaltungen) soll auf keinem Fall im Sportpark stattfinden?
  3. Wie stellen Sie sich die Zugänglichkeit des Parks vor? Wer, wann und wie darf den Park nutzen?
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