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Wenn überhaupt, dann eine einfache Lösung

Sonstiges

Liebe Planerinnen und Planer,

wir sind nicht überzeugt vom Sinn einer Fahrradstraße in der Stargarder- und Gleimstraße.

  • Aufgrund der zahlreichen Rechts-vor-Links-Kreuzungen wird dort ohnehin langsam und vorsichtig gefahren.
  • Die Frage, was aus dem Verkehr werden soll, der aus der Stargarder verdrängt würde, ist auch nicht im Ansatz befriedigend geklärt. Negative Auswirkungen u.a. für die Wichert-, die Erich-Weinert- und die Raumerstraße sind sehr wahrscheinlich.
  • Eine bei gesperrtem Gleimtunnel durchgeführte Verkehrszählung kann schlicht und ergreifend nicht zu einem seriösen und belastbaren Ergebnis führen.
  • Eine von manchen offenbar angestrebte Variante als Fahrradschnellweg auf der Stargarder und Gleimstraße mag solchen Radaktivisten reizvoll erscheinen, die rasen und nicht radeln wollen. Für die Anwohner und Geschäftsleute brächte das - wenn überhaupt - wenig bis nichts.

Wenn es denn trotzdem unbedingt eine Fahrradstraße sein soll, dann bitte als einfache Variante:

  • Die Straße bleibt frei für den Anlieger- und Lieferverkehr.
  • Ein Verlust vieler Parkplätze ist auch deshalb zu vermeiden, weil das den Parkdruck Richtung Helmholtzplatz massiv erhöhen würde.
  • Anzustreben ist eine Lösung, mit der alle gut leben können. Im Sinne eines guten Miteinander.

Freundliche Grüße

Martin Müller Inge Janzen Schönhauser Allee 71 A 10437 Berlin

 

 

Martin
Referenznr.: 2018-03693