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Gemeinsamer Ausstieg aus Strom aus Kohleverstromung bis allerspätestens 2030

Wirtschaft, Fachkräfte, Energie und Klimaschutz

Die Verbrennung von Braun- und Steinkohle zur Strom- und Wärmeproduktion gehört zu den Hauptquellen für die Emission von Kohlendioxid (CO2), dem bedeutendsten Treibhausgas, das die weltweite Klimakrise antreibt, deren gravierende Folgen auch in Brandenburg und Berlin bereits massiv und unmittelbar zu spüren sind. Jede zukunftsbewusste/zukunftsfähige Politik muss daher zwingend den schnellstmöglichen Ausstieg aus der Kohleverbrennung mit beinhalten.

Eine essentielle Komponente der vertieften Zusammenarbeit der Länder Berlin und Brandenburg muss somit der schnellstmögliche Ausstieg des öffentlichen Sektors beider Bundesländer aus der Nutzung von Strom und Fernwärme aus Kohleverbrennung sein und ein damit verbundener Wechsel zur Nutzung von Strom aus Erneuerbare Energien. Ein solcher vollständiger Umstieg wäre nach Aussage von Experten bis zum Jahr 2025 möglich. Zumindest aber muss er bis allerspätestens zum Jahr 2030 erfolgt sein, soll noch eine realistische Chance auf Beschränkung der weltweiten Erhitzung auf zwei Grad Celsius bestehen.

Ein solcher Umstieg lässt sich weitaus besser realisieren und hat einen weitaus größeren Effekt und eine weitaus größere nationale und internationale Signalwirkung, wenn er in Zusammenarbeit der Bundesländer Berlin und Brandenburg erfolgt. Berlin und Brandenburg müssen hierfür umgehend alle Lieferverträge für Strom aus Kohleverbrennung so kündigen, dass die damit verbundenen Abnahmeverpflichtungen baldmöglichst enden – idealerweise 2025, spätestens 2030.

Kladower
Referenznr.: 2021-09503