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Vermehrtes Einbeziehen von Kunststoffforschung in Abfall- und andere Wirtschaft

Wirtschaft, Fachkräfte, Energie und Klimaschutz

Es scheint nachwievor ein seltsames Bild von Kunststoff in Politik und Gesellschaft zu bestehen. Siehe auch Kommentarwiedergabe im Anhang

Hier könnte es mehr Projekte geben, die dies versuchen zu verbessern.

Ein Beispiel für ein Projekt (in dem übrigens eine Berliner Firma involviert ist) ist das Projekt herewear.eu der belgischen Forschungseinrichtung  https://www.centexbel.be

Dieses Projekt beschränkt sich allerdings wohl nur auf bio-basierte Kunststoffe, also z.B. auf Abfallprodukte der Landwirtschaft.

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Anhang:

Kommentar zu R.S. https://mein.berlin.de/ideas/2021-09327/

Das Problem von Kunststoffen ist vor allem die Verwendung von wertvollen Fossilen und die schlecht zu kontrollierende Wiederverwertung. Kunststoff ist aber auch, trotz der Energieverluste durch die Herstellung, nachwievor ein Energiespeicher. Man kann ihn ein bisschen wie "veränderte Fossilien" betrachten. Es gibt aber auch Kunststoff aus nachwachsenden Materialien (siehe unten). Darüber hinaus ist Kunststoff ohne Zusatzstoffe oft rein organisch - besteht also oft nur aus Kohlenstoff und Wasserstoff (z.B. PET) vielleicht auch noch Sauerstoff und Stickstoff (z.B. Polyamid) und ist daher auf sehr lange Sicht sogar sehr gut biokompatibel. Der Zeitrahmen der Zersetzung ist allerdings teilweise recht groß und führt daher zu Nanokunststoffpartikeln in Meeren etc. Kunststoff hat darüber hinaus, teilweise unersetzliche, hervorragende Eigenschaften. Ich würde eher darüber nachdenken inwieweit man nicht die Probleme der Wiederverwertung besser löst. Da hat die Region einiges zu bieten. Ich erinnere nur an das IPK: https://www.fraunhofer.de/content/dam/zv/de/presse-medien/2020/oktober/forschungkomapkt/ipk-kunststoff-aus-abfall.pdf Auch zum Thema Kunststoff aus Bioabfall gibt es hier zB. in Guben eine Pilotanlage: https://engineered.thyssenkrupp.com/planeo-mit-dem-biokunststoff-pla-zu-mehr-nachhaltigkeit/ Aber hier muß natürlich auch über die Herstellungsprozesse geredet werden.

In Berlin befinden sich auch mehrere Verbände wie für 3D Druck und Bioplastik

buergerxyz bearbeitet am
Referenznr.: 2021-09403

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