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Hand - Werkstatt - Zentrum (Arbeitstitel: Handstadtzentrum Berlin)

Wissenschaft, Forschung, Kultur und Bildung

Das Interesse an einer Dualen Ausbildung nimmt ab. Neben gesellschaftlichen Anerkennensproblemen fehlt es an einem Kennenlernen handwerklicher Berufe und Tätigkeiten. Trotz Digitalisierung werden auch zukünftig ausgebildete "Schrauber" + "Stromer" + "Maurer" +"Orthopädie-Handwerker" etc. gebraucht. Trotz 3 D Druck und Drohne, ein Rohr wird auch zukünftig von einem Handwerker verlegt werden müssen. Unsere Schulen bieten aufgrund ihrer inhaltlichen Ausrichtung keine Nähe zum "hand made". Daher braucht Berlin dringend ein gewerkeübergreifende Anfasswerkstatt "Hand - Werkstatt", ein Zentrum wo Schulklassen an handwerklichen Standardtätigkeiten sich ausprobieren können. Statt den Wandertag ins Museum mal einen Tag in die "Hand - Werkstatt". Konzept der "Hand - Werkstatt" könnte sein, dass ehrenamtliche ältere Handwerker den Schlülern zeigen, dass eine handwerkliche Tätigkeit was mit Selbstbestimmung, Befriedigung und insbesondere mit wirtschaftlicher Selbständigkeit zu tun hat.

Die Berliner Innungen sind aus finanziellen Gründen nicht in der Lage aus eigenen Kräften eine solle "Hand - Werkstatt" zu unterhalten. Wenn es zukünftig noch Bauarbeiter oder Elektriker oder Bäcker geben soll, dann muss die Bildungspolitik bei dem Nachwuchs rechtzeitig Interesse/Neugier wecken. Dazu könnte eins solches langfristig angelgetes "Hand - Werkstatt" Zentrum sehr hilfreich sein. Dort könnte man dann auch in Ausstellungsräumen aktuelle handwerkliche Exponate (Meisterstücke etc.) ausstellen.

 

C. Rehlinger
Referenznr.: 2021-09335