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Cranachstrasse für Fahrräder in beide Richtungen freigeben

Mobilität

Ich schlage vor, die Cranachstrasse zwischen der Beckerstrasse in Richtung Süden bis zur Thorwaldsenstrasse entgegen der Einbahnstrasse für den Fahrradverkehr freizugeben.

Der Bedarf ist da:

Egal zu welcher Jahreszeit gibt es einen erheblichen Quell- als auch Durchgangsverkehr per Fahrrad auf diesem Abschnitt. Die Zwecke scheinen mir gemischt, so wie auch die Altersgruppen. Einkauf, Arbeits- und Schulweg mit Kombi S-Bahn (Friedenau) und U-Bahn (Friedrich-Wilhelmplatz).

Viele Nachbar geben dem Rad generell den Vorzug gegenüber Auto für kleine und mittlere Strecken, auch angesichts der herrschenden Parkplatzknappheit.

Mehr Sicherheit:

Die Freigabe würde eine Verbesserung der Verkehrssicherheit bewirken. Zu beobachten ist, dass bereits jetzt die Straße in beiden Richtungen per Fahrrad befahren wird. Nach meinem subjektiven Eindruck praktisch schon jetzt in gleichem Maße. Allerdings weichen einige Radfahrer auf einen der Gehwege aus.

Dies führt generell zu Bedrängungen und Konflikten. Insbesondere gefährdet sind natürlich Ältere und Kinder. Es gibt zudem schon jetzt viele Begegnungen von Autofahrern und entgegenkommenden Radfahrern, die i.d.R. zwar problemlos verlaufen, aber mit einer Regelung geordneter wären.

Keine Behinderungen des Autoverkehrs: In erster Linie gibt es in der Cranachstrasse morgens Quellverkehr und abends langsamen Parkplatzsuchverkehr. Hinzu kommen Lieferverkehr und die Müllabfuhren. Für Durchgangsverkehr macht diese Strecke keinen Sinn, in Nord-Süd Richtung wird über die   Rubensstrasse gefahren und die Auffahrt zur Westtangente wird über  die Thorwaldsenstrasse erreicht. Wer durch die Cranachstrasse mit  dem Auto fährt, tut dies sowieso vernünftigerweise langsam und hat  ansonsten mit o.g. Behinderungen zu rechnen, die sicherlich mehr Zeit kosten, als eine Abstimmung mit entgegenkommenden Radfahrern

Machbarkeit

 Ich habe an sechs oder sieben Stellen die Fahrbahnbreite gemessen. Von unterer Bordsteinkante zu Bordsteinkante waren es jeweils Werte von 7,45 - 7,50 Metern. Mir sind die verordneten Vorgaben hinsichtlich einer minimalen Breite für eine Freigabe nicht  bekannt. Praktisch ist es aber kein Problem, siehe oben, letzter Punkt.

Akzeptanz

Über längere Zeit hatte ich viele Gespräche zum Thema in der Nachbarschaft. Da die Betroffenen fast ausschließlich Anwohner sind und sie bzw. ihre Familien sich zumeist auf alle drei Arten bewegen, also per Fahrad,  Auto und zu Fuß, entnahm ich eine große Zustimmung.

Anmerkung

In Friedenau gibt es für eine Freigabe viele Kandidaten unter den Einbahnstrassen-genaugenommen sollte dies die Regel sein und Ausnahmen sollten gut begründet werden!

Hans Joachim Starke
Referenznr.: 2020-08070