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Nachnutzung von Kirchen und Friedhöfen

Die christlichen Kirchen verlieren an Mitgliedern, manche alte Kirchen werden nicht mehr zu releigiösen Zwecken gebraucht, sind aber ortsbildprägend. Friedhöfe werden nicht mehr in früherem Ausmaß gebraucht, sind aber wichtige Grünanlagen, manchmal mit historischem Wert. Andererseits werden in der Stadt Flächen gesucht für die soziale Infrastruktur. Nicht mehr benötigte Kirchen, könnten für Veranstaltungen, als Bibliotheken oder Ausstellungsräume, als Nachbarschaftszentren oder sogar für sportliche Zwecke genutzt werden. Beispiel: Alte Nazarethkirche auf dem Leopoldplatz im Wedding. Die Friedhöfe könnten, wenn die Ruhezeiten vorbei sind, als Grünanlagen genutzt werden, auch für sportliche Zwecke oder für Urban Gardening und Gemeinschaftsprojekte. Die Stadt sollte solche Objekte - wenn möglich - kaufen, damit sie privatem Verwertungsinteresse entzogen werden, und idenditätsstiftend wirken können..   

sona erstellt am
Referenznr.: 2020-07982