Zum Inhalt springen

Bildung von Schichtenwasser durch wasserundurchlässige Bodenschichten

Team 2

In allen vier Vorschlägen soll das anfallende Niederschlagswasser an der Grenze zum Siedlungsgebiet Heinersdorf und Märchenland versickert werden. Dem Bauamt ist seit Jahrzehnten die Problematik des Schichtenwassers bekannt. Das Gebiet wurde sogar als Grundwasserschadensgebiet ausgewiesen. Selbst in der KGA Gesundheitsquell standen schon  ganze Gärten 15 cm unter Wasser.

Durch den Bau von großflächigen Tiefgaragen und großflächige Bodenversiegelung wird sich diese Problematik verschärfen. Denn Wasser, welches an einer Stelle verdrängt wird, steigt an anderer Stelle. Dies wurde in allen Entwürfen nicht ausreichend berücksichtigt.

40Jahre.Heinersdorf bearbeitet am
Referenznr.: 2020-06409

Rückmeldung

Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen erstellt am

Antwort des Teams

Das Versickern von anfallendem Regenwasser ist aufgrund der geohydrologischen Gegebenheiten (Geschiebemergel) nur schwer möglich. Es ist deswegen in unserem Entwurf ein kaskadenartiges System der Regenwasserspeicherung, -rückhaltung, -nutzung und –ableitung vorgesehen.

Zur Speicherung und Nutzung des Regenwassers befinden sich in den Blockinnenbereichen Zisternen, die das Wasser auffangen und zur Bewässerung der privaten Grünflächen zur Verfügung stellen. Bei Starkregenereignissen wird das überschüssige Wasser der privaten Grundstücksflächen und das Wasser der Verkehrswege in das öffentliche Entwässerungssystem geleitet. Das besteht im Wesentlichen aus dem Wasserbecken am zentralen Platz und mehreren, sich stufenweise anstauenden Gräben, die sich vor dem Hintergrund der vorhandenen Wasserscheide entweder nach Norden in Richtung Fließgraben oder nach Süden in Richtung Schmöckpfuhlgraben geleitet wird. 

Der Bau von Tiefgaragen ist nicht vorgesehen und die Versiegelung von Flächen soll auf das für die Herstellung eines solchen Quartiers unabdingbare Maß beschränkt werden.

Die Existenz eines ‚Grundwasserschadensgebietes‘ ist uns für Berlin unbekannt.

Kommentare