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Grüne Mauer für Bahntrasse zwischen Karl-Marx-Straße und Hertabrücke

nicht umgesetzt Siegfriedstraße 7, 12051 Neukölln 0€

Der dichte Verkehr von S-Bahnen und Güterzügen auf dem Südring verursacht Staub, Lärm und Abgase. Besonders stark ist die Belastung unmittelbar östlich der Hertabrücke, wo täglich Diesel-Lokomotiven mit laufendem Motor parken, oft stundenlang und vor allem nachts.

Bisher bot die Bepflanzung zwischen Siegfriedstraße und Bahntrasse noch etwas Schutz vor Staub, Lärm und Abgasen. Durch die allgemeinen Belastungen des Klimawandels, aber auch aufgrund der besonderen Belastungen durch die massiven Dieselabgase, oft schwarz und stinkend, ist der Baumbestand vor der Hertabrücke bereits lückenhaft geworden. Weitere Kastanienbäume an dem Standort sind wahrscheinlich kurz vor dem Absterben, denn im vergangenen Herbst zeigten fünf von ihnen eine Notblüte.

Die Belastung und Belästigung durch den Verkehr ist in einem Wohngebiet eigentlich unzumutbar, vor allem, da sich in unmittelbarer Nachbarschaft zwei Schulen befinden. Auf der Westseite, also unmittelbar neben den Dieselloks, liegt die Turnhalle einer Schule. Die Belüftungsmöglichkeit wird sich durch den bevorstehenden Bau einer riesigen geschlossenen Wohnanlage zwischen Karl-Marx-Straße und Hertabrücke erheblich verschlechtern. Die Abgase werden also länger am Ort verweilen und Menschen wie Natur noch mehr schädigen.

Daher wünsche ich mir die Anpflanzung einer hohen „Grünen Mauer“ zwischen Karl-Marx-Straße und Hertabrücke. Die verwendeten Pflanzen sollten besonders luftreinigend wirken sowie schnell und dicht wachsen. Immergrüne Anteile würden die Schutzfunktion auch im Winter gewährliesten.

Nofretete bearbeitet am
Referenznr.: 2021-11624

Offizielle Rückmeldung

Bezirksamt Neukölln

Sehr geehrte*r Nutzer*in,

vielen Dank für Ihren Vorschlag für den Bezirkshaushalt 2022/2023! Bei der Prüfung hat sich gezeigt, dass dieser nicht in die Zuständigkeit des Bezirksamtes Neukölln fällt.

Wir verschieben diesen Vorschlag daher in das Archiv, wo er weiterhin einsehbar sein wird. Jedoch wird der Vorschlag nicht mehr Teil der Abstimmung sein können.

Bei Fragen können Sie sich gern an die Anlaufstelle für Bürger*innenbeteiligung Neukölln wenden (Telefon: 030 - 62 72 87 27 oder per E-Mail: kontakt@neukoelln-beteiligt.de).